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Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt

Begegnung mit Irene Kent Smith

Am Montag, den 1. Juni 2026, konnte unser katholischer Religionskurs sich glücklich schätzen Irene Kent Smith als Gast bei sich zu haben. Die Dame aus Chicago ist die Tochter einer ehemaligen Schülerin der Elisabethenschule, Gertrude Weil. Ihre Mutter besuchte unsere Schule in den 1930er Jahren. Da sie jüdischer Herkunft war, wurde sie gezwungen, die Schule zu verlassen.

Frau Smith war nicht nur als Zeitzeugin da. Nachdem sie uns das Zeugnis ihrer Mutter gezeigt hat und ein wenig über sie erzählt hat, hat sie uns einen Einblick in ihr Privatleben gegeben. Sie erzählte uns u.a. von dem Projekt "Hands Of Peace", an dem sie und ihr Mann circa 20 Jahre lang teilnahmen. Sie nahmen in verschiedenen Familien 40 Jugendliche aus Palästina und Israel auf. Während der gemeinsamen Aktivitäten wurde den Jugendlichen schnell klar, wie ähnlich sie sich sind und es entstanden Freundschaften. Das Ziel ist es, Frieden zu schaffen und der neuen Generation beizubringen sich gegenseitig zu respektieren und zu unterstützen.

Wir durften Fragen stellen und haben immer eine sehr gefühlvolle Antwort von der ehemaligen Lehrerin bekommen. Es war ein total interessantes Erlebnis , mit sehr wichtigen Themen. Vielen Dank an Irene Kent Smith für ihre Offenheit und ihre Bereitschaft uns gegenüber.

Sara Gajos, 8f (RKA SIM)

 

Vielen Dank an Frau Liebenau, die den Kontakt zum Verein "Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt" hergestellt hat und  an Herrn Friedrich von eben diesem Verein, der sich intensiv mit der Familiengeschichte von Irenes Eltern und Großeltern beschäftigt hat und auch das Zeugnis von Irenes Mutter ausfindig gemacht hat.

Ina Maria Simon

 

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